Bekannt für seine lange Geschichte, seine Größe und seine anspruchsvollen Parcours, ist der CHIO Aachen zu einem Symbol für Exzellenz in der Welt des Pferdesports geworden. In diesem Artikel erkunden wir die Legenden und unvergesslichen Momente, die den CHIO Aachen geprägt haben.
Nick Skelton: Der Triumph einer Springreiterlegende beim CHIO Aachen
Nick Skelton, ein Name, der für herausragende Leistungen im Springsport steht, hat sich mit einer herausragenden Leistung beim CHIO Aachen in die Geschichte des Pferdesports eingeschrieben.
Nick Skeltons bemerkenswertes Talent und seine unerschütterliche Entschlossenheit führten dazu, dass er den begehrten Titel im Großen Preis vom CHIO nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern gleich viermal gewann.
Skeltons erster Sieg im Großen Preis vom Chio Aachen erfolgte 1982 auf dem berühmten Selle Français-Pferd Everest If Ever von Nankin/Furioso XX. Skelton setzte seine Dominanz in Chio Aachen fort und sicherte sich 1987 und 1988 zwei Siege in Folge im Großen Preis. Er ritt das beeindruckende KWPN-Pferd Apollo von Erdball XX/Sinaeda. Im Jahr 2013 stellte Skelton erneut sein außergewöhnliches Talent und seine Entschlossenheit unter Beweis. Diesmal ritt er auf einem anderen bemerkenswerten KWPN-Pferd Big Star von Quick Star/Nimmerdor (Züchter: Cees Klaver) zum Sieg und sicherte sich damit seinen vierten Grand Prix-Sieg bei Chio Aachen. Siehe das vollständige Ergebnis hier. Im Jahr 2013 war der Große Preis von Aachen zum ersten Mal Teil des Rolex Grand Slam of Show Jumping. So wurde Nick Skelton zum Rolex-Live-Teilnehmer.
Der Große Preis von Aachen steht auch zweimal in der beeindruckenden Bilanz des Hannoveraner Hengstes Goldfever I. Mit seinem Reiter Ludger Beerbaum waren sie 2002 und 2003 für einen Doppelsieg gut. Beerbaum selbst gewann seinen ersten Aachener GP 1996 mit der legendären Ratina Z von Ramiro Z/Almé Z aus der Zucht der Stoeterij Zangersheide.
Liste der Mehrfachsieger des Grand Prix Aachen
| Reiter | #GP Gewinne Aachen | Pferde |
|---|---|---|
| Nick Skelton | 4 | Everest If Ever - Apollo - Big Star |
| Ludger Beerbaum | 3 | Goldfever I - Ratina Z |
| Paul Schockemöhle | 3 | Deister - El Paso - Talisman |
| Alwin Schockemöhle | 3 | Wimpel II - Donald Rex - Freiherr |
| Piero d'Inzeo | 3 | Bally Back - The Rock - Uruguay |
| Fritz Thiedemann | 3 | Meteor - Aar - Original Holsatia |
| Hans Günter Winkler | 3 | Halla - Enigk - Orient |
| Marcus Ehning | 2 | Pret a Tout - Noltes Küchengirl |
| Jean-Claude Van Geenberghe | 2 | Freestyle - Carrera La Silla |
| Nelson Pessoa | 2 | Nagir - Gran Geste |
| Neal Shapiro | 2 | Sloopy - Jacks or Better |
Deutsche Dominanz: Der Nationenpreis triumphiert beim CHIO Aachen
Team Germany 2022
Der Nationenpreis beim CHIO Aachen ist seit langem ein Schauplatz harter Konkurrenz, nationalen Stolzes und reiterlicher Höchstleistungen. In seiner glanzvollen Geschichte hat eine Nation immer wieder ihr Können im Mannschaftsspringen unter Beweis gestellt: Deutschland. Mit einer bemerkenswerten Bilanz von zahlreichen Siegen hat Deutschlands Dominanz im Nationenpreis beim CHIO Aachen seinen Ruf als Kraftpaket im Sport gefestigt.
In den letzten 20 Jahren hat Deutschland den Nationenpreis in Aachen 8 Mal gewonnen und in den Jahren davor noch öfter! Klicken Sie auf das Jahr, um das vollständige Ergebnis und die Teilnehmer zu sehen: 2022 - 2018 - 2017 - 2016 - 2008 - 2007 - 2006 - 2004
Außergewöhnliche Reiter-Pferd-Partnerschaften
Shutterfly und Meredith Michaels-Beerbaum waren Teil der deutschen Mannschaft in den Jahren 2008 - 2007 und 2004, als sie sich den Sieg im Nationenpreis sicherten. Genauso wie Cöster und Christian Ahlmann, die in den gleichen Jahren ebenfalls dabei waren. Sie trugen entscheidend dazu bei, dass die deutsche Mannschaft die Dominanz im Mannschaftsspringen aufrechterhalten konnte. Im Jahr 2005 gewann die überragende Meredith Michaels-Beerbaum mit dem Publikumsliebling Shutterfly den Großen Preis von Aachen.
Die außergewöhnliche Partnerschaft zwischen Marcus Ehning und For Pleasure trug ebenfalls zum deutschen Erfolg im Nationenpreis bei. Sie waren zwar nicht in der Siegermannschaft, aber sie waren viermal dabei, als Deutschland in den Top 3 des Aachener Nationenpreises landete.
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