Im Rückblick auf das Jahr 2025 wird deutlich, dass sportlicher Erfolg im Springsport viele Facetten haben kann. Mal zählt die reine Siegesquote, mal die Konstanz bei Platzierungen, und manchmal rückt das Preisgeld pro Pferd in den Vordergrund. Die Rankings von Hippomundo geben einen spannenden Einblick, welche Reiterinnen und Reiter sich in diesen Kategorien hervorgetan haben. Überraschungen, bekannte Namen und kleine, aber beeindruckende Geschichten zeichnen das Bild eines vielfältigen Sportjahres.
Reiter nach Siegesquote
In der Kategorie der prozentualen Siege dominieren vor allem Reiterinnen und Reiter, die mit einzelnen Pferden eine makellose Bilanz erzielten. Angeführt wird die Liste von Kenki Sato, der mit Shanaclough Contadora zu 100 % siegreich war. Die beiden starteten im Mai in einem 1.50m Springen.
Interessant ist auch Platz zwei: Jeroen Van De Vijver, ein Belgier, der mit seinem erst 5-jährigen Pferd auf 1.25m Niveau erfolgreich war. Auch Jessica Rosa aus Italien und Robi Skaza der Slowene glänzten mit einer Erfolgsquote von 100 %,. Auf Rang fünf findet sich Kim Kollmer, die mit 700 € Gewinnsumme das höchste Preisgeld in dieser Top 5 erzielte – ebenfalls bei 100 % Erfolgsquote.
Diese Kategorie zeigt: Oft sind es junge Reiter oder weniger bekannte Namen, die in solchen Auswertungen einen Moment im Rampenlicht bekommen.
| Platz | Reiter | Gewinnsumme | # Pferde | Durchschnitt | Siege | Platziert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Kenki Sato | 1 | 100,0 % | 0,0 % | ||
| 2 | Jeroen Van De Vijver | €54 | 1 | €54 | 100,0 % | 100,0 % |
| 3 | Jessica Rosa | €455 | 1 | €455 | 100,0 % | 100,0 % |
| 4 | Robi Skaza | €71 | 1 | €71 | 100,0 % | 100,0 % |
| 5 | Kim Kollmer | €700 | 1 | €700 | 100,0 % | 100,0 % |
Zertifiziert von Hippomundo © 2025
Nun schauen wir mehr auf die Konstanz und die weiteren Trepchenplätze. Einmal gewinnen ist das Eine, aber oft hintereinander gut platziert zu sein etwas völlig anderes.
Reiter nach Platzierungsquote
Etwas differenzierter präsentiert sich die Rangliste der Platzierungen. Hier stehen Reiterinnen und Reiter im Fokus, die zwar nicht immer siegten, aber doch konstant vorne mitritten bzw. eine Platzierungsquote von 100% im Jahr 2025 haben.
Ganz oben rangiert Mylène Diederichsmeier, die mit einem einzigen Pferd eine Platzierungsquote von 100 % erzielte – auch wenn nur ein Sieg dabei war. Die Deutsche schaffte es 11 mal sich zu und ihr Pferd Action Hero 8 mit einer Schleife auszustatten. Ulrich Kirchhoff, Olympiasieger von Atlanta 1996 - und damit ein Reiter, der schon sehr lange im Geschäft ist.- bewies mit derselben Quote, dass Erfahrung und Routine weiterhin Garant für beständige Leistungen sind.
Ebenfalls bemerkenswert ist Kevin Gielen auf Platz vier: Er kombinierte eine 50%ige Siegesquote mit durchgehenden Platzierungen – eine Balance, die ihn von den restlichen Reitern dieser Liste abhebt. Besonders hervorzuheben ist auch David Blake: Der Ire sicherte sich mit nur einem Pferd Preisgelder von über 3.500 € – der höchste Betrag in dieser Top 5.
Hier wird deutlich: Während Siege Glanzlichter setzen, ist es die Konstanz, die über eine Saison hinweg für Erfolg und Sichtbarkeit sorgt.
| Platz | Reiter | Gewinnsumme | # Pferde | Durchschnitt | Siege | Platziert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Mylène Diederichsmeier | €285 | 1 | €285 | 0,0 % | 100,0 % |
| 2 | Ulrich Kirchhoff | €939 | 1 | €939 | 0,0 % | 100,0 % |
| 3 | Oliver Edgecombe | €149 | 1 | €149 | 0,0 % | 100,0 % |
| 4 | Kevin Gielen | €120 | 1 | €120 | 50,0 % | 100,0 % |
| 5 | David Blake | €3.559 | 1 | €3.559 | 0,0 % | 100,0 % |
Zertifiziert von Hippomundo © 2025
Und nun zum Gewinn der Reiter pro Pferd
Reiter nach durchschnittlichem Gewinn pro Pferd
Die dritte Kategorie zeigt die Dimensionen des internationalen Spitzensports: das durchschnittliche Preisgeld pro Pferd und somit von den kleinen Geschichten zu den großen Namen.
An der Spitze steht der Brite Scott Brash, der 2025 mit acht Pferden unglaubliche 2,4 Millionen Euro einritt – im Schnitt über 300.000 € pro Pferd. Diese Zahl unterstreicht nicht nur seine Ausnahmestellung, sondern auch die Qualität seines Pferdebestandes. Darunter befinden sich größen wie Hello Jefferson, Hello Folie oder Hello Chadora Lady.
Auf Platz zwei folgt der US-Amerikaner Kent Farrington mit fast 1,7 Millionen Euro und ebenfalls beeindruckenden Durchschnittswerten. Dahinter reihen sich Ben Maher, Simon Delestre und Laura Kraut ein – allesamt Reiter von Weltrang, deren Namen regelmäßig auf den Startlisten der größten Turniere weltweit zu finden sind.
Diese Kategorie macht deutlich: Wer in der Weltspitze reitet, braucht nicht nur Können, sondern auch Pferde von internationalem Format, die auf höchstem Niveau bestehen können.
| Platz | Reiter | Gewinnsumme | # Pferde | Durchschnitt | Siege | Platziert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Scott Brash | €2.409.511 | 8 | €301.189 | 9,4 % | 48,8 % |
| 2 | Kent Farrington | €1.708.441 | 9 | €189.827 | 15,1 % | 47,7 % |
| 3 | Ben Maher | €1.077.414 | 9 | €119.713 | 9,1 % | 47,6 % |
| 4 | Simon Delestre | €1.538.282 | 13 | €118.329 | 7,0 % | 51,5 % |
| 5 | Laura Kraut | €1.208.854 | 11 | €109.896 | 5,2 % | 47,2 % |
Zertifiziert von Hippomundo © 2025

Die Rankings zeigen, wie unterschiedlich Erfolg im Springsport gemessen werden kann. Während die einen mit makellosen Statistiken glänzen, überzeugen andere durch Konstanz oder durch enorme Gewinnsummen auf höchstem Niveau. Zusammen ergeben diese Listen ein buntes Bild des Sports.